Nicht allein der Wechsel des Stromanbieters kann dazu beitragen, bei den Stromkosten Geld zu sparen. Schon vor einem Wechsel zu einem günstigen Stromanbieter sollten im Haushalt alle Maßnahmen, die helfen, den Stromverbrauch zu senken, erschlossen werden. Hier folgen wertvolle Tipps, wie Sie den eigenen Geldbeutel entlasten und die Umwelt schonen können.
Beleuchtung
Ersetzen Sie überall, wo das Licht länger brennt, die traditionellen Glühlampen durch Stromsparlampen. Die sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, aber die Mehrkosten amortisieren sich schnell. Die Lebensdauer der Energiesparlampen ist ungefähr acht Mal höher als die der Glühbirnen und deren Lichtausbeute ist fünf Mal höher.
So bekommen Sie von einer 100-Watt-Glühlampe für eine Kilowattstunde 10 Stunden Licht, während Sie mit einer gleichwertigen 13 Watt Sparlampe 75 Stunden Licht bekommen.
Standby
Viele der modernen Geräte im Haushalt laufen, wenn man nicht darauf achtet, rund um die Uhr im Standby Modus, das heißt, sie verbrauchen auch Strom, wenn sie nicht in Betrieb sind. Nutzen Sie abschaltbare Steckdosenleisten für Computer und Drucker sowie für den Fernseher, den DVD-Player und die Musikanlage so sichern Sie ab, dass bei Nichtbetrieb der Geräte auch kein Strom verbraucht wird.
Elektrische Geräte
Neuere Geräte verbrauchen deutlich weniger Energie als Ältere. Wenn Sie über die Neuanschaffung einer Waschmaschine, eines Kühlschranks, eines PC oder eines LCD-Fernsehers nachdenken, achten Sie nicht nur auf das Design sondern sehen Sie sich die Stromverbrauchdaten genau an. Waschmaschinen und Kühlschränke sind in Energieeffizienzklassen eingeteilt. Kaufen Sie, auch wenn die Geräte häufig etwas teurer sind, Geräte mit der Energieeffizienzklasse A++, bei diesen langlebigen Gütern lohnt sich die Investition, wenn der Stromverbrauch regelmäßig niedriger ist.
Stromverbrauch in der Küche
Die größten Stromfresser sind Kühl- und Gefrierschrank und der Herd. Auch hier lässt sich Strom sparen, wenn einerseits Geräte angeschafft werden, die grundsätzlich weniger Strom verbrauchen und andererseits Herd und Kühlschrank nicht nebeneinander platziert werden. Beim Herd können Sie beim Kochen die Restwärme nutzen und das Vorheizen der Backröhre ist auch nicht notwendig.