Nach einfachen Regeln die Finanzen selbst planen 


Das Thema Finanzen nimmt heute in den meisten deutschen Haushalten einen hohen Stellenwert ein. Mit den Finanzen wird die Zukunft gesichert und das tägliche Leben bestritten. Viele Verbraucher verlassen sich dabei auf Finanz- und Vermögensberater, die ihnen sagen, wie sie das Geld anlegen sollen, um effektiv Vermögen aufzubauen.

Oft ist die Enttäuschung groß, wenn festgestellt wird, dass die Beratung offensichtlich falsch war. Mit etwas Zeit und Wissen, was sich heute jeder über das Internet und Fachzeitschriften oder Bücher aneignen kann, lässt sich die Finanzplanung selbst erstellen.

 

 

Die Finanzen in Stufen planen

Stufe 1

Ganz unten geht es um die finanzielle Absicherung der Arbeitskraft und des Besitzes. Dazu werden die Berufsunfähigkeitsversicherung, die Haftpflichtversicherungen und die Hausratversicherung. Mit einem Versicherungsvergleich wird es gelingen, unter den vielen Anbietern die mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis zu finden.

Stufe 2

Die nächste Stufe betrifft kurz- und mittelfristige Geldanlagen. Dazu gehören das Sparbuch (geringe verzinst), Tagesgeldkonten oder Festgeldanlagen mit kurzer Laufzeit. Mit den Ersparnissen auf diesen Konten schafft sich der Verbraucher Rücklagen, die zum Einsatz kommen können, wenn Anschaffungen zu tätigen sind, Urlaubsreisen bezahlt werden müssen und Ähnliches. Die Höhe der Rücklagen ist abhängig vom verfügbaren Einkommen, sollte in etwa aber drei Nettomonatseinkommen betragen. Wird von diesem Geld etwas genutzt, ist das Konto wieder aufzufüllen.

Stufe 3

Die dritte Stufe betrifft langfristige Geldanlagen. Zu den langfristigen Geldanlagen zählen Kapitallebensversicherungen, Rentenversicherungen und Fondssparpläne. Solche Geldanlagen werden erst angelegt, wenn in der zweiten Stufe mehr Geld, als notwendig zur Verfügung steht. Sie dienen dem langfristigen Vermögensaufbau und müssen entsprechend ausgerichtet sein. Bevor Sie solche Produkte abschließen, sollten sie einen Blick auf die Kosten werfen. Wichtig sind geringe Kosten. Zu hohe Kosten schmälern die Rendite, auf die es aber bei langfristigen Geldanlagen letztlich ankommt.

Fazit

Es ist nicht schwer, die Finanzen selbst zu planen. Fehlendes Grundwissen kann sich jeder anlesen. Ein wichtiger Grundsatz ist, nur Geldanlageprodukte zu kaufen, die auch verstanden werden. Wer sich die eigene Finanzplanung dann doch nicht zutraut, wendet sich nicht an einen Bankberater, denn der ist in der Realität ein Verkäufer. Es gibt unabhängige Berater, die nicht von Banken und Versicherungen bezahlt werden. Deren Rat erfolgt im Interesse der Kunden, die ihn auch bezahlen. Guter Rat ist zwar etwas teurer, aber die Investition zahlt sich aus.

Weitere Informationen zum Thema Finanzplanung finden Sie hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Private_Finanzplanung
www.amazon.de Buch persönliche Finanzplanung von Günther Schmidt