Eine Umfrage der AXA Investment Managers ergab, das die Deutschen ihr Geld zusammenhalten. Die Frage, was sie mit 50.000 Euro machen würden, die sie zur freien Verfügung hätten, beantworteten 65 Prozent aller Befragten damit, dass sie das Geld sparen würden.
Bei den Deutschen gilt nach wie vor, Sicherheit kommt vor Rendite
Damit erklärt sich auch die Tatsache, dass das Sparbuch trotz der niedrigen Verzinsung die beliebteste Form ist, Geld zu sparen und mehr als 40 Prozent der Sparer nutzen auch diese Sparform. Weitere 30 Prozent aller Sparer sparen auf dem Girokonto und mehr als 25 Prozent in Form eines Bausparvertrages.
Die Geldanlageform in Aktien wird nur von gerade einmal 5,7 Prozent der von TNS Infratest Befragten genutzt. Die Einstellung ist sicher lobenswert, aber die Art und Weise, in der gespart wird, zeugt nicht gerade davon, dass die Deutschen wirklich wüssten, wie man sein Geld vermehrt. Die genannten Sparformen bringen allesamt so gut wie keine Renditen und bei höheren Inflationsraten wird das Geld sogar vernichtet.
Wofür die Deutschen sparen
Etwa zwei Drittel der befragten Personen haben als Motiv zum Sparen die private Altersvorsorge angegeben, das waren immerhin acht Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Etwa 60 Prozent aller Befragten sparen für die Anschaffung von Konsumgütern und mit 51 Prozent legen mehr als die Hälfte aller befragten Personen ihr Geld für die Schaffung von Wohneigentum zurück. Interessant ist auch, dass besonders junge Leute im Alter von 14 bis 24 Jahre unter den eifrigen Sparern sind. Immerhin gaben 56 Prozent von ihnen bei einer Umfrage im Auftrag des Bundesverbandes deutscher Banken an, dass sie regelmäßig sparen. Vor drei Jahren waren es fünf Prozent weniger. Fast 60 Prozent aller befragten jungen Leute geben an, dass sie ihre eigene wirtschaftliche Situation als gut beurteilen und sich von der derzeitigen Krise auch nicht betroffen fühlen.