Geld Magazin

Wenn die Schulden zu hoch sind

Wann spricht man von Überschuldung

Wenn die monatlichen Einnahmen eines Menschen langfristig nicht mehr ausreichen, um damit den Lebensunterhalt zu decken und die Verpflichtungen zu erfüllen, wird von Überschuldung gesprochen.
Finanzwissen-Finanzielle-ProblemeSpätestens jetzt ist es an der Zeit, nach Mitteln und Wegen zu suchen, aus den Schulden wieder rauszukommen und diese Schritt für Schritt abzubauen. Die meisten Schuldner schaffen das nicht allein, sind schlicht überfordert und sollten sich deshalb an eine Schuldnerberatung wenden. Schuldnerberatungsstellen gibt es in allen größeren Städten. Die Schuldnerberatungen, die von der Caritas, dem Diakonischen Werk oder der Arbeiterwohlfahrt geführt werden, sind für den Schuldner kostenlos. Auf die Termine muss aber meistens längere Zeit gewartet werden.

Gemeinsam mit dem Schuldnerberater wird nach Möglichkeiten des Abbaus der Schulden gesucht. Es wird Kontakt mit den Gläubigern aufgenommen, um individuelle Zahlungsvereinbarungen zu treffen. Zusammen wird ein Haushaltsplan erstellt, in dem Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt werden und nach Lösungsmöglichkeiten für die Erhöhung der Einnahmen gesucht. Das kann ein Nebenjob sein oder der Verkauf privater Eigentümer. Geprüft wird auch, inwieweit ein Schuldner alle Möglichkeiten ausschöpft, um seine Ansprüche auf die gesetzlichen Sozialleistungen geltend zu machen.   

In vielen Fällen kann gemeinsam mit dem Schuldnerberater auf einem Weg, der nicht leicht ist und der einige Zeit dauert, ein Abbau der Schulden erreicht werden. Das verlangt vom Schuldner Disziplin und einen verantwortungsvollen Umgang mit seinem Geld.

 

Wenn die Schulden zu hoch sind

Sind die Schulden so hoch, dass sie auf Jahre gesehen nicht mit eigener Kraft abgebaut werden können, bleibt als letzter Ausweg die private Insolvenz. Das so genannte Verbraucherinsolvenzverfahren läuft in drei Stufen ab. Zuerst erfolgt der außergerichtliche Einigungsversuch mit den Gläubigern, dann das gerichtliche Verfahren zur Schuldenbereinigung und anschließend eine sechsjährige Wohlverhaltensphase, während der ein Schuldner auch arbeiten muss bzw. sich darum bemühen muss, Arbeit zu finden. Nach Ablauf der Wohlverhaltensphase kann die Befreiung von der Restschuld erfolgen und der Schuldner beginnt schuldenfrei von vorn.

 

Lesen Sie hier detaillierte Informationen

http://www.meine-schulden.de/schuldnerberatung

oder folgen Sie diesem Link

http://www.rtl.de/ratgeber/sparen_939264.php