Den Beruf des Briefträgers gibt es nur im Volksmund. Die korrekte Bezeichnung für einen Briefträger heißt Fachmann/Fachfrau für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen“. Die Hauptaufgabe dieser Fachleute besteht im Zustellen von Paketen und Briefen. Neben der Zustellung sind die Fachkräfte auch beim Sortieren von Postsendungen in den Zustellzentren und im Verkauf am Schalter tätig, sodass das Arbeitsgebiet einer Fachkraft deutlich umfangreicher ist als das eines Briefträgers oder Postboten.
Fachkräfte finden bei der Deutschen Post, bei Paketdiensten, Kurier- und Expressdiensten sowie in Speditionen eine Anstellung.
Voraussetzungen
Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen ist ein anerkannter Ausbildungsberuf mit zweijähriger Ausbildungszeit.
Kompetenzen
Wer Briefträger werden will, sollte gern im Freien arbeiten und möglichst keine Angst vor Hunden haben, die in der Regel eine große Gefahr für Postboten darstellen. Gern gesehen werden Teamfähigkeit und Kenntnisse in den einschlägigen Rechtsvorschriften.
Tätigkeiten
Wenn die Fachkraft tatsächlich als Briefträger bzw. Postbote im Einsatz ist, ist sie mit dem Zustellen von Briefen, Zeitschriften und Paketen betraut. Dazu nutzt sie entweder ein Fahrrad oder einen PKW, das heißt, sie sollte im Besitz eines Führerscheins sein. Wird im Service gearbeitet werden entweder Sendungen zugeordnet und sortiert, in Schließfächer getan oder Postkunden bedient, indem ihnen bester Service geboten wird. Wesentlichste Aufgabe ist die Kommunikation mit den Kunden.
Einkommen
In Abhängigkeit vom Unternehmen, in dem die Fachkraft beschäftigt ist, können nach einigen Jahren Berufserfahrung monatlich bis zu 2.100 Euro verdient werden.
Verwandte Berufe:
Berufskraftfahrer, Fachlagerist, Fachkraft für Lagerlogistik