Die Grundvoraussetzung für den erfolgreichen Abschluss eines Kredits, ist der Bezug eines regelmäßigen Einkommens. Geht es nun um einen Kredit für Soldaten, zeigen sich die Banken in der Regel sehr kulant, denn Berufs- wie Zeitsoldaten sind gern gesehene Kunden. Durch ihre berufliche Tätigkeit und die damit verbundenen regelmäßigen Einkünfte sind bei der Tilgung des Kredites kaum Schwierigkeiten zu erwarten. Dieser Tatsache begegnen viele Banken mit besonders attraktiven Konditionen bei einem Kredit für Soldaten. Dennoch gibt es gewisse Unterschiede zwischen der Kreditvergabe an einen Berufssoldaten und einem Zeitsoldaten:
Kredite für Berufssoldaten
Berufssoldaten haben geregelte Einkünfte auf Lebenszeit. Aufgrund dieser Tatsache erhalten sie bei einer Bank den Status eines Beamten, beziehungsweise sie werden diesem Status gleichgesetzt. Dadurch werden den Berufssoldaten bei der Vergabe eines Kredites besonders günstige Konditionen eingeräumt und sie erhalten ein sogenanntes "Beamtendarlehen". Die Höhe des gewünschten Darlehens richtet sich nach den monatlichen Einkünften, bewegt sich aber maximal ungefähr in der zwanzigfachen Höhe des Nettoeinkommens.
Kredite für Zeitsoldaten
Bei einem Kredit für Soldaten, die nur auf Zeit in diesem Beruf tätig sind, ist die Vergabe eines Darlehens mit einigen Voraussetzungen verbunden. Der Antragsteller muss beispielsweise eine Bestätigung vorlegen, in der die Dienstlaufzeit nachgewiesen werden kann. Ein weiteres Kriterium für einen positiven Kreditabschluss ist, dass der Soldat bereits sechs Monate als solcher tätig gewesen sein muss. Je nachdem, wie lange der Vertrag des Zeitsoldaten läuft, beziehungsweise noch laufen wird, richtet sich die Höhe des monatlichen Abtrags für das Darlehen. Der Antragsteller sollte auf jeden Fall im Rahmen seiner Vertragslaufzeit als Soldat in der Lage sein, den Kredit vollständig zu tilgen.
Die Banken sind sich im Übrigen durchaus darüber im Klaren, dass der Kredit für Soldaten mit gewissen Risiken verbunden ist, wie zum Beispiel ein plötzliches Ableben des Kreditnehmers, was beim Einsatz in Krisengebieten leider vorkommen kann. In einem solchen Fall tritt dann die sogenannte "Restschuldversicherung" in Kraft, durch die sich der Soldat bei Aufnahme des Kredites absichern kann. Dadurch sind seine Angehörigen abgesichert und können nicht damit belangt werden, die Schulden weiter abtragen zu müssen, denn das übernimmt die Restschuldversicherung.
