Bank of Scotland Erfahrungen 


Mit 2,1 Prozent Zinsen bietet die Bank of Scotland im Vergleich zu anderen Tagesgeldanbietern ganz ordentliche Zinsen an. Allerdings müssen Kunden, die ihre Ersparnisse bei der Bank of Scotland hinterlegen, berücksichtigen, dass die Bank ein ausländisches Institut ist, dass in der deutschen Hauptstadt Berlin lediglich eine Niederlassung unterhält und demzufolge nicht dem deutschen Einlagensicherungsfonds angeschlossen ist.

Aktuell bewirbt die Bank of Scotland das Tagesgeldkonto und zahlt Neukunden zusätzlich 20 Euro, wenn sie ein Tagesgeldkonto eröffnet haben. Allerdings zeigt sich gerade bei der Bank of Scotland das allgemeine Manko von Tagesgeld. Die Zinsen sind variabel und können zu jeder Zeit den Bedingungen am Markt angepasst werden. So mussten bereits Kunden, unter anderem auch die Autorin dieses Textes, die im Januar ein Tagesgeldkonto eröffnet hatten, merken, was variabel bedeutet.

Im Januar wurde das Tagesgeld mit 2,3 Prozent beworben, aber bevor ein Sparer es überhaupt schaffen konnte, das Eröffnungsprozedere zu überstehen, wurden die Zinsen schon auf 2,1 Prozent gesenkt. Die Bank of Scotland hat sicher durch diese Marketingstrategie einige neue Kunden gewonnen, aber die werden das Tagesgeld genauso schnell wieder abziehen, wenn andere Anbieter bessere Konditionen versprechen.

Bank of Scotland Erfahrungen

Bei Recherchen im Internet zum Stichwort Bank of Scotland Erfahrungen kann der interessierte Leser eine Reihe von Berichten bei ciao.de lesen. Bei insgesamt acht Erfahrungsberichten haben die Kunden immerhin vier von fünf möglichen Sternen vergeben.  

Gemeinsam ist allen Erfahrungen, dass die Kunden der Bank of Scotland mit der Höhe der Zinsen superzufrieden sind und auch den Internetauftritt und den Service loben. Kritisiert wird von einigen, dass nur eine jährliche Zinsausschüttung stattfindet und die Absicherung des Geldes nur nach dem britischen Einlagensicherungsfonds erfolgt.

Dafür spricht allerdings, dass weiß man ja als Kunde, wenn man ein Tagesgeldkonto bei der Bank of Scotland eröffnet. Das macht man ja freiwillig. Wer mehr als 56.000 Euro anlegt, muss mit dem Risiko leben, dass ein Teil des Geldes bei einer Pleite eben verloren ist.

Negative Bank of Scotland Erfahrungen kann kaum ein Kunde öffentlich gemacht haben, da die Niederlassung in Deutschland erst seit Ende Januar 2009 aktiv ist. Nach eigenen Angaben war die Bank of Scotland gleich im ersten Jahr am deutschen Markt überaus erfolgreich. Mehr als 100.000 deutsch Kunden haben inzwischen ein Tages- oder Festgeldkonto bei der Bank eröffnet. Schon jetzt werden dadurch mehr als 1,5 Milliarden Euro verwaltet. Das zeigt das immense Vertrauen der deutschen Sparer in die Bank of Scotland.

Im Januar bekam das Tagesgeldkonto der Bank of Scotland von der Stiftung Warentest die Auszeichnung „Bestes Tagesgeldangebot“, was sicher in den kommenden Monaten dazu beitragen wird, dass noch mehr Kunden das Tagesgeldangebot der Bank of Scotland nutzen.