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Warum das Haushaltsbuch so wichtig ist


By Geld Magazin - Posted on 30 August 2008

Wer Ziele im Leben hat, der braucht in der Regel zur Verwirklichung dieser Ziele Geld.
Sich ein Vermögen aufzubauen, für das Alter vorzusorgen, ist das heere Ziel vieler Menschen, doch wie das klug angestellt werden kann, ohne Lottogewinn und ohne Erbschaft das Wissen die Wenigsten. Grundlage aller finanziellen Planungen sollte immer das Haushaltsbuch sein, in das alle Einnahmen und Ausgaben akribisch eingetragen werden, um eine Bilanz aufzustellen, ähnlich, wie es ein Unternehmer auch tut. Am Jahresende muss dieses Haushaltsbuch ausgewertet werden. Eine Grundregel sollte sein, dass die Einnahmen die Ausgaben übersteigen müssen und dass aus den Einnahmen auch noch Rücklagen zu bilden sind.

Reicht das Einkommen nicht aus, um das Ziel erreichen, sollten die Ausgaben gekürzt werden und nach Wegen gesucht werden, die Einnahmen zu erhöhen. Das kann kurzfristig über einen Nebenjob realisiert werden oder langfristig über Weiterbildung, höhere Bildung bringt eine bessere Position, die wird dann besser bezahlt und die Einnahmenbilanz kann erhöht werden. Bis das erreicht ist, sollten die Ausgaben reduziert werden und keinesfalls sollten Konsumwünsche auf Kredit finanziert werden, Kredite verursachen Kosten und wer einen Kredit aufnimmt, bezahlt in gewisser Weise für das Einkommen anderer und das sollte besser vermieden werden.

Ein Beispiel dafür ist der unsinnige Urlaubskredit, wer keine Rücklagen bilden kann, um in den Urlaub zu fahren und dann einen Kredit aufnimmt, handelt ökonomisch unsinnig. Denn wenn es bisher nicht gelungen ist, Geld für einen Urlaub zurückzulegen, wie soll es im Folgejahr gelingen, wenn zusätzlich zu den gewohnten Ausgaben auch noch die Raten für den Kredit zu bezahlen sind. Logische Konsequenz – kein Geld für Urlaub – kein Urlaub und das Haushaltsbuch analysieren, um nach Mitteln und Wegen zu suchen, wie in Zukunft Rücklagen für den Urlaub gebildet werden können.

Viele Verbraucher wissen nicht um das Zinssystem Bescheid und das ist das größte Problem, wer das Zinssystem und den Zinseszinseffekt verstanden hat, der bekommt Zinsen, wer das nicht verstanden hat, der bezahlt Zinsen.

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