You are hereBlogs / Geld Magazin's blog / Investmentfonds werden immer beliebter
Investmentfonds werden immer beliebter
Eine Befragung der Gesellschaft der Konsumforschung ergab, dass immer mehr deutsche Verbraucher sich bei der Wahl der Geldanlage auf Investmentfonds verlassen. So ist die Zahl der Menschen in Deutschland, die Anteile von Investmentfonds besitzen von etwas über 10 Millionen im Jahr 2000 auf mehr als 15 Millionen im Jahr 2006 gestiegen.
Mehr als die Hälfte aller Besitzer von Fondsanteilen haben ihre ersten Anteile schon in den neunziger Jahren erworben und gut 10 Prozent aller Anleger in den Jahren zwischen 2003 und 2006. Der größte Anteil aller Geldmittel, die je in Aktienfonds investiert wurden, floss im Jahr 2006. Das gesamte Volumen konnte auf mehr als 190 Milliarden Euro anwachsen und das, obwohl mehr Geld aus den Fonds abgezogen wurde, als neu angelegt. Börsenexperten begründen das häufig mit der Angst der Anleger vor Kursveränderungen.
Untersuchungen haben ergeben, dass unter den verschiedenen Arten von Fonds die Aktienfonds die am Meisten verbreitete Fondsart sind, dem folgen dann die Rentenfonds und weit weniger beliebt sind Geldmarktfonds und offene Immobilienfonds oder Dachfonds.
Interessant dabei ist, das mehr als die Hälfte der Fondsbesitzer ihr Geld über regelmäßige Fondssparpläne anlegen, der geringe Teil der Anleger kauft in unregelmäßigen Abständen Fondanteile. Bei der Auswahl der Fonds richten sich gut drei Viertel der Anleger nach den Erwartungen für die Rendite und den Chancen auf Ertrag und mehr als die Hälfte der Anleger lassen sich von entsprechenden Experten beraten. Auf Ratings und Rankings legen die Anleger nicht so großen Wert, was aber eher auf die nicht ausreichende Kenntnis der Materie zurückzuführen ist.
Ein wesentliches Kriterium bilden hingegen die Kosten, die mit dem Fonds verbunden sind. Jeweils knapp die Hälfte der Befragten finden es bei der Wahl des Fonds wichtig, wie sich dieser in der Vergangenheit entwickelt hat und fast genauso viele Anleger richten sich nachdem Grad der Bekanntheit der Fondsgesellschaft, wenn sie sich für einen Fonds entscheiden. Sehr interessant ist die Untersuchung auch in der Hinsicht, dass immer noch drei Viertel der Fondsbesitzer ihre Fondsanteile bei ihrer Hausbank kaufen. Nur circa 10 Prozent werden über die Angebote der Direktbanken oder die Fondsgesellschaften selbst erworben. Unter allen Finanzdienstleistungen stehen die Fonds an sechster Stelle, nach den Girokonten, den Sparbüchern, den Bausparverträgen, den Kapitallebensversicherungen und den kurzfristigen Geldanlagen.
Trackback URL for this post:


Post new comment