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Geldanlage für die Altersvorsorge


By Geld Magazin - Posted on 07 June 2008

Die gesetzliche Rente allein reicht für die Erhaltung des Lebensstandards im Rentenalter nicht aus. Es entsteht eine sogenannte Versorgungslücke, das ist die Differenz zwischen dem letzten Nettoverdienst und der Rente, die dann gezahlt wird. Diese Versorgungslücke entsteht dadurch, dass bei den meisten Menschen die gesetzliche Rente kaum mehr als 50 bis 65 Prozent des letzten Einkommens ausmacht, bei Vielen eher noch weniger.
Interessant dabei ist, dass diese Versorgungslücke sich bei den sogenannten Besserverdienenden noch stärker bemerkbar macht als bei denjenigen, die ohnehin keinen hohen Lebensstandard hatten, weil sie eher geringe Einkommen bezogen haben.

Um die richtige Strategie für die private Altersvorsorge zu entwickeln, muss man die individuelle Versorgungslücke, die entstehen wird, schon frühzeitig ermitteln, nur wer diese kennt, kann mit den passenden Produkten die Lücke später schließen.

Grundsätzlich sollte jeder die staatlich geförderten Produkte für die Altersvorsorge auswählen, da ihm diese in der Ansparphase steuerliche Vergünstigungen bringen, da sich der Staat an der privaten Altersvorsorge beteiligt. Das gilt für die Riester Rente und für die Rürup Rente. Auch im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge, beispielsweise durch Gehaltsumwandlung können für die Altersvorsorge Lebensversicherungen abgeschlossen werden, die Beträge sind dann nicht steuer- und sozialabgabenpflichtig. Hier ist es nur wichtig zu wissen, dass dann im Alter eine nachgelagerte Besteuerung erfolgt. Diese Produkte bieten den Vorteil, dass sie vor jedem Zugriff des Staates geschützt sind, das heißt, die angesparten Beträge müssen bei privater Insolvenz oder bei Beantragung von staatlichen Hilfen nicht aufgebraucht werden.

Doch allein diese Maßnahmen werden immer noch nicht ausreichen, um im Alter ein sorgenfreies Leben führen zu können. Wer weiß schon heute, wie hoch beispielsweise die Eigenbeteiligungen bei den medizinischen Leistungen in 30 Jahren sein werden. Es ist gut möglich, dass ein großer Teil des Geldes für die Gesunderhaltung aufgewendet werden muss. Deshalb empfiehlt es sich in jedem Fall, zusätzlich noch Vermögen aufzubauen. Das lässt sich sehr gut im Rahmen von Fondssparplänen oder mit dem Kauf von Wertpapieren realisieren. Nach wie vor versprechen die Börsen langfristig betrachtet Renditen im zweistelligen Bereich und ein Fondssparplan, der mit 100 Euro monatlich über 30 Jahre bespart wird, der bringt einiges an Kapital zusammen. Wichtig ist, dabei die richtige Strategie zu entwickeln.

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